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Feine Stiche helfen heilen
Pro Behandlung erfolgen 20 bis 30 „Stichelungen", die mit einem reizenden Öl eingerieben werden. Dieses bewirkt innerhalb von 48 Stunden die Bildung von hirsekorngroßen Bläschen, die meist eine klare bis gelbliche Flüssigkeit enthalten, mit der Schadstoffe ausgeschieden werden. Die Pusteln heilen in ca. zwei Wochen vollständig ab.
Da das Originalrezept verloren gegangen ist, werden heute verschiedene Öle verwendet, die zumeist Rainfarn-, Schwarzpfeffer- oder Senföl enthalten. Das früher benutzte Krotonöl darf wegen seiner krebsfördernden Wirkung nicht mehr verwendet werden.
behandelt werden. Das Baunscheidt-Verfahren aktiviert die gesamte körpereigene Immunabwehr. Außerdem verbessert es die lokale Durchblutung sowie den Lymphfluss und regt über Nervenverbindungen auch fern liegende innere Organe sowie das Hormonsystem an.
Neben allergischen Reaktionen auf das Baunscheidtöl kann es bei Menschen mit dunklerem Teint zu einer vorübergehenden Narbenbildung kommen.
Manche Patienten fühlen sich einige Tage fiebrig und abgeschlagen. Diese Reaktion gilt jedoch als Ausdruck des beginnenden Heilungsprozesses. Das Verfahren darf nicht angewendet werden bei Allergien, Autoimmunerkrankungen und Fieber.